Unterwegs mit meinem Eee PC 901Go

Geschrieben von Sebastian am 17. April 2009

901goGroßartiges Gerät – mein alter 701 war ja eigentlich schon sehr geil, aber der 901Go ist eine ganz andere Klasse. Der Formfaktor stimmt zwar mit dem 701 überein, aber der 901Go ist mit wesentlich mehr Technik vollgestopft. Neben dem 9” statt dem 7” Display, das zudem auch noch 1024×600 Pixel bereitstellt, werkelt im 901Go auch der Intel Atom N270 Doppelkernprozessor. Gleichzeitig bringt der Sechszellenakku und das Powermanagement von Asus den Kleinen auf satte sieben Stunden Laufzeit. Ich habe mir den 901Go ausgesucht, weil ich unterwegs seltenst in der Nähe von Hotspots bin und keine Lust habe, mir einen zu suchen. Das Go des Namens bezieht sich nähmlich auf die eingebaute UMTS-Karte, die von mir mit einer Fonic-SIM ausgestattet wurde. Meine Wahl ist hier auf Fonic gefallen, da ich eher selten von unterwegs aus ins Internet gehen werde, aber nicht ganz darauf verzichten will. Eine Flatrate ala Vodafone oder O2 für 25 bis 40 Euro kam daher nicht in Frage und die günstigen Flatrates von O2 sind Volumenbegrenzt, daher indiskutabel für mich. Fonic hingegen bietet Tagesflatrates zu 2,50 Euro am Tag an. Zwar wird hier auch nach 1 GB die Geschwindigkeit von 7,2 MBit (UMTS) auf 56 kBit (GPRS) heruntergeregelt, aber das sollte bei mir kein Problem darstellen. Das Ganze rechnet sich also, weil ich einfach nicht jeden Tag mit dem Kleinen im Netz bin.

Derzeit bin ich gerade mit meiner Frau und Schwägerin auf der A2 unterwegs, die erstaunlich gut abgedeckt ist (an den Rasthöfen mit UMTS und sonst lückenlos via GPRS). Besonders gefällt mir auch das MultiTouch-Pad im 16:10 Format, das auf verschiedene Berührungen reagiert. Mit einem Finger enspricht das der Mausbewegung, während zwei Finger die Scrollfunktion aktiveren (= mittlere Maustasten) und eine Berührung mit drei Fingern das Kontextmenü aktiviert (= rechte Maustaste). Der Formfaktor entspricht meiner Interpretation von Netbook, die bereits die 10”-Klasse (z.B. MSI Wind oder LG X110) ausschließt. Ich mag meinen Kleinen einfach. Einzig störend ist die etwas lahme PATA SSD, die unter Windows XP schon mal zu kleinen Wartezeiten führt, aber dennoch nutzbar ist. Diese wird allerdings bald gegen eine schnellere SATA Version ersetzt, die dann auch den Speicher von 16 GB auf 32 erweitert. Die Alte Platte wandert dann umgehend nach EBay und wird gegen ein Microfasertuch gegen die Fingerabdrücke auf dieser unsäglichen Glossy-Oberfläche getauscht.

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